Wissenswertes über den Kilt

Was eigentlich jeder weiß, ist dass der Kilt von den Schotten erfunden wurde. Auch weiß jeder, dass man unter dem Schottenrock bzw. Kilt keine Unterwäsche trägt, kennt jeder. Doch über die bunten karierten Schottenröcke gibt es noch viel mehr, was man in Erfahrung bringen kann. Das wichtigste Anzeichen, dass ein Rock nicht nur ein Rock ist, sondern ein Schottenrock ist das typische Karomuster, welches auch als Tartan bezeichnet wird.

Dieses Tartan-Muster entsteht dadurch, dass beim Weben von einem Kilt unterschiedliche farbige Fäden verwendet werden. Viele Clans haben ihr ganz eigenes Tartan-Muster. In Schottland wird es deshalb nicht gerne gesehen, wenn jemand, der nicht zum Clan gehört, genau das gleiche Muster hat. Jedoch ist dies nicht verboten, da es keine rechtliche Vorschrift gibt. Des Weiteren hat ein Clan nicht nur einen Tartan, sondern mehrere, die man je nach Anlass wechselt. Viele Tartans sind auch nach Berufsständen, Regionen, Orten und so weiter benannt.

In der heutigen Zeit wird der Kilt in Schottland jedoch nur noch selten als Alltagskleidung getragen. Diese werden viel mehr für Feste und besondere Anlässe getragen. Weiter gibt es auch Unterschiede im jeweiligen Gewicht von einem Kilt. Für die Kilts, die man auch im Alltag tragen kann, wurden leichtere Stoffe verwendet als für Kilts, die man für sehr formelle Anlässe trägt. Mittlerweile gibt es auch schon so genannte „Designer-Kilts“, die nicht aus Wolle, sondern aus Leder oder Jeansstoff gefertigt werden.

Im Bezug auf die Unterwäsche war es früher beim schottischen Militär tatsächlich so, dass sie keine Unterwäsche tragen durften, was ihnen heute jedoch selbst überlassen wird. Obwohl man durch die Dicke des Stoffes nicht friert, und der Kilt durch die Festigkeit nicht durch einen Windstoß mehr offenbart, als man sehen sollte, ist es doch zu empfehlen, Unterwäsche zu tragen.