Vakuumtechnik in der Lebensmittelindustrie
Die Vakuumtechnik kommt in der Lebensmittelindustrie oft zum Einsatz. Die Verbraucher machen sich hierüber wenig Gedanken, denn sie verkonsumieren meist gedankenlos, was die Regale im Supermarkt hergeben. Sicherlich bräuchte man eine physikalisch hoch fundierte Fachausbildung, um manchen Prozess wirklich bis in das letzte Detail verstehen zu können; dabei ist die Vakuumtechnik, so wie hier, im täglichen Leben der Menschen in vielen Bereichen zu finden.
Das Haltbarmachen vieler Lebensmittel in Form von Konserven oder Gläsern ist nicht nur in der Lebensmittelindustrie sondern auch im Haushalt eine weit verbreitete Art der Vakuumtechnik. Den bis an den Rand gefüllten Gefäßen wird die Luft entzogen, bevor sie luftdicht verschlossen werden. Da somit keine Fäulnis, kein Schimmel oder ein Gärungsprozess entstehen können, sind auf diese Weise vakuumierte Lebensmittel für mehrere Monate oder gar Jahre haltbar.
Auch manche in Folien eingeschweißte Lebensmittel sind im Tiefkühl- oder Kühlregal erhältlich. Kartoffeln beispielsweise kann man mittlerweile gepellt und fertig gekocht kaufen. Auch diese wurden mit Hilfe der Vakuumtechnik in einem Betrieb derart vorbereitet, dass man sie zuhause in der Küche nur noch aufschneiden und eventuell abwaschen muss, bevor man sie verwenden kann.
Auch in der Produktion an sich kommt die Vakuumtechnik zum Einsatz. In vielen Betrieben werden zum Beispiel Konserven nicht mehr von menschlichen Arbeitskräften in Kartons verpackt und palettiert. Hier kommen Maschinen zum Einsatz, die mit Hilfe eines Vakuums die Dosen anheben, sie umsetzen und dann wieder ablegen. Je schwerer ein zu versetzender Gegenstand ist, umso mehr Kraft muss für die Erzeugung des Vakuums aufgewendet werden, damit der Prozess auch ohne Zwischenfälle abgewickelt werden kann.
